PLATZ FINDEN ............... PLATZ
FÜR´S
GRÄTZL
Gruppe 4
Anrainer: Gerhard Brandl, Helmut
Dworschak, Michael Staudinger
Experten: Gregor Graf, Lorenz
Potocnik
Ein
Pilotprojekt von Architekturforum Oberöstereich und Stadt Linz (Amt für
Stadt- planung)
initiiert und durchgeführt von Peter Arlt gemeinsam mit Public Works und
Gabriele Heidecker.
Das im Sommer
2004 gestartete Projekt PLATZ FINDEN initiierte einen Nach- denkprozess
zur Kreuzung Lederergasse/Prunerstraße und führte zu einem Wett- bewerb für
gemischte Gruppen von AnrainerInnen und Fachleuten aus den Bereichen
Architektur und Landschaftsplanung. Ab Herbst 2004 arbeiteten vier Teams an Ideen
und Vorschlägen für diesen Platz.
................ platzl fürs grätzl
der bestehende höhenunterschied von ca. 1.3 m und der wunsch nach einer
ebenen fläche, führen zum abgraben des geländes. die so entstehenden grenzen sind
treppen und niedrige mauern. es entsteht raum.
wir sehen in der kleinheit des platzes, die chance etwas besonderes zu
realisieren: der zukünftige platz wendet sich durch seine lage und geringe grösse hauptsächlich an
die unmittelbaren anrainer. ein gemeinsames plätzchen. mikrokosmos gretzl. ein zwischen- ding aus
innen und aussen; erweitertes wohnzimmer der anrainer. ein freiraum für alle - für jung
und ganz jung
und alt.
wesentliches element ist eine tribühnenähnliche treppe, zwischen der
höher gelegenen lederergasse und dem neuen platzl. die 2 bestehenden bäume bleiben erhalten
und werden ergänzt durch einen begehbaren tisch, eine ellipsenförmige plattform in 2,5 m höhe. diese
hat eine leuchtende unterdecke und eine holzoberfläche mit sitzstufen. stellt ein spielerisches
element am platzl dar. der 1.stock dient auch der potentiellen cafe-bar als überdeckter raum.
sonnen- und regenschirm. ein schmaler treppenschlitz führt direkt ins souterrain des AFO / MAERZ.
die bestehende und vorläufig ungenutzte terrasse des studentenheims
wird von ihrer abgrenzenden mauer befreit und durch eine breite treppe zum neuen raum geöffnet.
bedürfnisse wecken. die oberfläche des platzl ist ausser den verkehrswegen durch- gehend
offen. gestampfter sand und gefärbter beton ergänzen sich.
eine dusche am platzl, spendet kühlendes nass im sommer.
ein weiterer baum wird an der ecke des vermessungsamtes gepflanzt.
der verkehr kreuzt das platzl nicht mehr, sondern berührt das
areal nur mehr am rande. berufsverkehr fällt so weitestgehend weg. die parkplätze wurden zugunsten des
frei- raumes
und den geplanten und realisierten parkhäusern stark reduziert.
Stand .................. 11.2005
Der Entwurf musste leider laut neuen technischen Vorgaben der Stadt
Linz umgearbeitet werden, wobei darauf geachtet wurde, dass die Charakteristik und die Vorzüge des alten
Entwurfes erhalten bleiben. Die Treppen verschieben sich auf den Ostteil des Platzes und bilden dort ein
keilförmiges ebenes Plateau das durch eine Sitzbank eingefasst wird. Der Mittelteil des Platzes wird der
Topografie angeglichen (von Süden nach Norden abschüssig). Das wurde leider wegen der massiven Letungsführungen unter
dem Platz eine technische Notwendigkeit.
Plan ...............
Lorenz Potocnik
Realisiert ................... Herbst 2007












Gregor Graf ... www.gregorgraf.net
... 2006