>der bestehende höhenunterschied von ca. 1.3 m und der wunsch nach einer
ebenen fläche, führen
zum abgraben des geländes. die so entstehenden grenzen sind
treppen und niedrige mauern. es
entsteht raum.
>wir sehen in der kleinheit des platzes, die chance etwas besonderes zu
realisieren: der zukünftige
platz wendet sich durch seine lage und geringe grösse hauptsächlich an
die unmittelbaren anrainer.
ein gemeinsames plätzchen. mikrokosmos gretzl. ein zwischen- ding aus
innen und aussen; erweitertes
wohnzimmer der anrainer. ein freiraum für alle - für jung
und ganz jung
und alt.
>wesentliches element ist eine tribühnenähnliche treppe, zwischen der
höher gelegenen lederergasse
und dem neuen platzl. die 2 bestehenden bäume bleiben erhalten
und werden ergänzt durch einen
begehbaren tisch, eine ellipsenförmige plattform in 2,5 m höhe. diese
hat eine leuchtende unterdecke
und eine holzoberfläche mit sitzstufen. stellt ein spielerisches
element am platzl dar. der 1.stock dient
auch der potentiellen cafe-bar als überdeckter raum.
sonnen- und regenschirm. ein schmaler
treppenschlitz führt direkt ins souterrain des AFO / MAERZ.
> die bestehende und vorläufig ungenutzte terrasse des studentenheims
wird von ihrer abgrenzenden
mauer befreit und durch eine breite treppe zum neuen raum geöffnet.
bedürfnisse wecken. die
oberfläche des platzl ist ausser den verkehrswegen durch- gehend
offen. gestampfter sand und
gefärbter beton ergänzen sich.
> eine dusche am platzl, spendet kühlendes nass im sommer.
> ein weiterer baum wird an der ecke des vermessungsamtes gepflanzt.
> der verkehr kreuzt das platzl nicht mehr, sondern berührt das
areal nur mehr am rande. berufsverkehr
fällt so weitestgehend weg. die parkplätze wurden zugunsten des
frei- raumes
und den geplanten und
realisierten parkhäusern stark reduziert.
Stand 11.2005
Der Entwurf musste leider laut neuen technischen Vorgaben der Stadt
Linz umgearbeitet werden, wobei
darauf geachtet wurde, dass die Charakteristik und die Vorzüge des alten
Entwurfes erhalten bleiben.
Die Treppen verschieben sich auf den Ostteil des Platzes und bilden dort ein
keilförmiges ebenes Plateau
das durch eine Sitzbank eingefasst wird. Der Mittelteil des Platzes wird der
Topografie angeglichen
(von Süden nach Norden abschüssig). Das wurde leider wegen der massiven Letungsführungen unter
dem Platz eine technische Notwendigkeit.