
Der Rebel Club ist eine 2002
gegründete Künstlergruppe. Das Credo des Rebel Club ist es, Kunst an untypischen Orten zu präsentieren
und sie mit ungewöhnlicher Architektur, ihr fremden Strukturen oder mit vermeintlich
kunstuniteressierten Menschen in Verbindung zu bringen.
Künstler: Aron Rynda / Gerhard
Krottenauer / Gregor Graf / Kurt Lackner / Stephan Lipp
GLÜHMOSTEINSATZ



Hütte von Stepan Lipp
HAUS.GEMACHT
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Memorabilia Kurt
Lackner
| Rebel Club
Rebel Club

Gregor Graf + Gerhard
Krottenauer

Gerhard Krottenauer + Aron
Rynda

Gerhard Krottenauer + Aron
Rynda
Rebel Club
Gerhard Krottenauer + Aron
Rynda

links
siehe oben | rechts
Gregor Graf
Kurt Lackner | Gregor Graf

rechts Gregor Graf | lnks Kurt
Lackner

Memorabilia | Kurt Lackner |
Rebel Club
Übernachtung |
Rebel Club

Stephan Lipp
VERNISSAGE
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REBEL
CLUB -
PREISKEGELN
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POTRAITS (Auszug)
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Plätze die primär der
Zur-Schaustellung von regional Einzigartigem (und auch Kuriosem)
dienten, und sich in jahrzehntelanger Entwicklung oftmals zu einer
austauschbaren Ansammlung von Stereotypen verändert haben,
sind Jahr-märkte.
Am Urfahranermarkt ist der „Rebel Club“ mit einer örtlich und
zeitlich begrenzten Aktion und unter Einbeziehung der für diesen
Platz typischen, aber oft verloren gegangenen Traditionen, mit den
Besuchern in einen künstlerischen Dialog getreten. Der Rebel Club
hat sich hier aber nicht als Provokateur gesehen, sondern in erster
Linie ein künstlerisches Projekt auf fremden Terrain
präsentiert.
Vielleicht wesentlichster Teil des Projektes war, dass die
Künstler für eine Woche die Rolle des Schaustellers
einnahmen. Dazu wurden keine Fahrgeschäfte angemietet oder
übernommen, sondern die Architektur selbst geplant,
verwirklicht und betrieben. Gestalterisch, von der Herangehensweise und
Zielsetzung hob sich dieses Projekt deutlich von den üblichen
Verkaufsständen ab. So wurde dem klassischen Jahrmarktbesucher
eine neue Sichtweise ermöglicht und dem möglicherweise
jahrmarktkritischen Kunstinteressierten ein möglicher
Anziehungspunkt geboten.
Thematisch angelehnt an Schiessbuden und Fotowägen bildete dieses
Projekt eine Verbindung aus beiden Themenbereichen. Dafür wurde
eine Kegelbahn im Kleinformat, bei welcher 15 Kegeln getroffen werden
mussten, als Geschicklichkeitsprüfung
herangenommen. Bei genügend Treffern gab es ein
inszeniertes Foto als Preis, welches anschließend in einem
vor Ort
eingerichteten Studio, vor einer weißen Wand angefertigt wurde.
Als Kulisse, welche im nachhinein einretuschiert wurde,
dienten fünf historische Ansichten, die in Kombination mit der
zeitgemäßen Kleidung der Fotografierten, eine visuelle
Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellt. Ein Abzug
geht an den Besucher, ein
Abzug bleibt als Teil der Dokumentation bei
den Künstlern.
Gregor
Graf ... www.gregorgraf.net
... 2006